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26.02.2016

Walburgafest 2016

Am Donnerstag, 25. Februar, durften wir wieder mit großer Freude das Hochfest unserer Patronin Walburga begehen. Als kurz vor 7 Uhr die Klosterpforte geöffnet wurde, füllte sich der Schulhof vor der Abtei bereits mit vielen Autos, da die ersten Pilger schon zur hl. Messe um 7.15 Uhr eintrafen. Im Pfortenbereich des Klosters herrschte nun bis zum Abend reger Verkehr. Die Gläubigen konnten sich Walburgisöl erbitten, Messintentionen notieren lassen, im Klosterladen einkaufen und sich mit Oster- bzw. Walburgakerzen eindecken. Die Gottesdienste waren sehr gut besucht, vor allem der Pontifikalgottesdienst, den Bischof Gregor M. Hanke OSB zusammen mit 15 Priestern zelebrierte. Gläubige, die die hl. Messe um 10.30 Uhr besuchen wollten, hatten große Mühe Eingang in die Kirche zu finden, da die Besucher des Hauptgottesdienstes diese erst verlassen mussten. So kam es z. T. zu massivem Gedränge und Stauungen. Doch gerade dieser Andrang zeigte wieder einmal, daß den Gläubigen "ihre heilige Walburga" auch heute noch sehr viel bedeutet. Bischof Gregor Maria betonte in seiner Homilie, der Gedenktag der heiligen Walburga sei eine gute Gelegenheit, von ihr zu lernen. Was für die Bistumspatronin mit einem Verlassen der Heimat verbunden war, fordert den heutigen Christen in seiner unmittelbaren Umgebung heraus. Evangelisierung sei eine Sache, die alle Gläubigen angehe, sie bedeute "in der Spur Jesu zu gehen".

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